....... SechsZuZwei !!!!!!!!! SechsZuZwei ......... SechsZuZwei !!!!!!!!!

Juni 2000:

Historischer, wenngleich allseits erwarteter Sieg über Beulich

Bericht aus der Backesredaktion

Noch kurz ein paar Infos über das Fussballspiel 'Morshausen gegen Beulich':
Fussballgott Ingo Kremer spielte eine entscheidende Rolle: mit einem gekonnten Fallrückzieher erzielte er das entscheidende erste Tor und beeinflusste damit die Stimmung seiner Mannschaft ganz enorm. Durch diese unglaublich motivierende Aktion ließen die Morshausener Jungs die Spielführung nicht mehr aus ihren Füßen, so daß ihnen ein überlegener Sieg mit 6:2 Toren gelang. Herzlichen Glückwunsch.


Im Rahmen des Sportfestes in Beulich standen sich am 16.06.2000 die Thekenmannschaften Backes Muarsche und Beulicher Backes gegenüber.

Die Bilanz schon mal vorne weg:
Endstand: 6 / 2 für die Mannschaft aus Morshausen
Verletzte: 2 Totalausfälle,
1 vorübergehend außer Gefecht gesetzter
Spielzeit (theoretisch): 2 x 20 min
Schiedsrichter: Hansi Christmann
behandelnder Arzt: Thomas von Essen
Zuschauer: Richadd, Olli, Rüd, Fränkli und noch eine Handvoll andere

So sehen die Verlierer aus

Auf seiten der Beulicher versuchten ihr Glück mit einem Alter von 18 Jahren, einem Gewicht von 65 kg und einer Größe von 160 cm (im arithmetischen Mittel): Laaje Alexander (Trainer), Karbus (Tor), Braun, Dennis Schwarz, Jörg Kremer, Tobias und Michael Schneider, Marcel Corona und der Kleine Finz (alle irgendwo auf dem Platz)


Siegertypen unter sich

Aus Morshausen zogen gegen sie ins Feld mit 23 Jahren, 85 kg, 185 cm und dem durchschnittlichen Namen: Kraemmes: Peter Hommer (beleibter Tormann), Mark Hammes (Torverhinderer), Jan Hammes (Torschießer), Christian Pörsch (O-Bein D-Zug), Peter Krämer (Ballspezialist), Matthias Krämer (Erstehilfeleister), Ingo Kremer (Fußballgott), Guido Kremer (Altersschnittnachobenzieher), Arndt Kremer (Nichtausgewechseltwerder) und Michael Gaedigk (Fahnenflüchtiger)


Das Spiel wurde, nach Seitenwahl und heftigsten Diskussionen um die Mannschaftsformationen, (un)pünktlich um 19:08 MEZ angepfiffen. Der Beginn des Spiels war vor allem durch gegenseitiges Abtasten der Mannschaften bestimmt, wobei sich die in schwarzen Trikots gekleideten Murscher, noch ein wenig unheimisch auf dem Beulicher Platz zu fühlen schienen.


Doch dies änderte sich in der 5. Minute, als "Ingo Kremer Fußballgott" durch einen herrlichen Fallrückzieher den Torereigen eröffnete (die Experten streiten noch immer, ob dieses Tor gekonnt oder nur ein glücklicher Zufall war, doch der Redakteur verbittet sich das!).


Hier ist kein DurchkommenIn den folgenden Minuten bewies Peter Hommer immer wieder, teils durch Wendigkeit, teils durch sein imposantes Auftreten gegenüber der meist 25 cm kleineren und 60 kg leichteren Toraspiranten, daß er wohl fälschlicherweise von der Nationalmannschaft vergessen wurde.


Durch einen groben Abwehrfehler der Murscher Mannschaft fiel in der 11. Minute dann doch der Ausgleich zum 1:1. Der Torschütze erscheint uns allerdings nicht erwähnenswert ( ehrlich gesagt, kennen wir seinen Namen gar nicht).


Der weitere Spielverlauf war geprägt von hochkarätigen Torchancen auf beiden Seiten, es wurde auch munter ein- und ausgewechselt. Besonderes Verletzungspech hatte der fahnenflüchtige Michael Gaedigk, der nach nur einer gespielten Minute nach einem Torschuß, mit gezerrtem Oberschenkel den Platz endgültig verlassen mußte.


Treffsicherer erwies sich da doch Jan Hammes, der in der 15. Minute das 2:1 Führungstor erzielte.


Christian Pörsch, der zeitweilig ein wenig unbeholfen über den Platz irrte (siehe Szene links), beging in der 16. Minute ein grobes Foul an D. Deffner (dem Ex seiner Schwester) und bekam dafür eine Ermahnung.


Kurz vor der Halbzeit zeigte sich erneut, daß die Murscher Hintermannschaft für schnelle Konter anfällig war, und so konnte Beulich mühelos zu 2:2 ausgleichen. Doch die Murscher ließen sich nicht demotivieren, vielmehr zeigten sie Siegeswillen und erzielten nur wenige Sekunden nach dem Anstoß das 3:2 durch Marc Hammes.
Nach einer Glanzparade von Peter Hommer (Abbildung rechts) schlidderte der Ball rechts an der Beulicher Abwehr vorbei, sodaß Jan Hammes mühelos zum 4:2 Halbzeitstand einschieben konnte.


Marc Hammes faltet die Hände zum Gebet: Danke, Schiri

In der Pause stärkten sich die Akteure auf unterschiedlichste Weise: während sich die einen schnell zwei Zigaretten reinzogen, nahmen die wahren Sportler isotonische Getränke (Bier) oder Mineralwasser zu sich. Nach 10 Minuten gings dann weiter.


UFF!!

Nach dem Wiederanpfiff schien Christian Pörsch endlich an seiner etwas rauheren Gangart Gefallen gefunden zu haben und fällte mit einer heftigen Blutgrätsche einen 20 cm kleineren Beulicher (Behauptungen, daß dieser damit negative Größe haben müßte, werden entschieden zurückgewiesen). Nur wenige Sekunden später schoß er Andreas Braun in der 25. Min aus der Drehung ins Gemächt, so daß dieser wie ein nasser Sack in sich zusammenfiel und einige Minuten nach Luft ringend am Boden liegen blieb.


In der 30. Min. schoß mal wieder Jan Hammes das wunderschöne 5:2, bejubelt von einem Rumpelkasten und den Gesängen der angereisten Fans.


Ein Freistoß der Beulicher in der 32. Minute zwang die Murscher Mannschaft unkonventionelle Mittel anzuwenden: nachdem die Mauer leichte Orientierungsprobleme hatte, lachte sie mit vereinten Kräften den Ball ins Aus.


Beulich versuchte nun mit roher Gewalt das Ergebnis noch zu verbessern: klein Finz knallte den Ball an die Latte des Murscher Kastens, bevor es in der 35. Minute zu einem folgenschwerem Zusammenstoß kam. Simmes Marc und klein Finz bestritten ein Kopfballduell, nach dem jeder am Boden liegen blieb. Beide hatten sich eine heftige Platzwunde zugezogen und mußten ärztlich versorgt werden. Nach diesem Ereignis einigte man sich auf Spielabbruch, da nur noch wenige Minuten zu spielen gewesen wären und keine Auswechselspieler mehr vorhanden waren.


Der Sieg wurde noch mit dem Gewinnerkasten Bier begossen, von dem der doch so unglücklich getroffene Braun auch ein Stubbi abbekam. Somit zeigten die Murscher, daß sie auch in Sachen "Fair Play" die Oberhand behielten.



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