Juli 2002:

Beginn der Umbauarbeiten an der Bürgerhalle

 

In der Bürgerhalle werden in den kommenden Monaten Küche, Keller und Wc-Anlagen umgebaut. Im Kellergewölbe, das im zweiten Weltkrieg als wackeliger Luftschutzbunker diente, wird der neue Jugendraum untergebracht.

 


Ein Großteil der Arbeiten wird in Eigenleistung erbracht. Gemeinderatsmitglieder, Jugendliche, Eltern und manchmal auch Beulicher legen Hand an.

Als eine der ersten Maßnahmen wurden auf der Nordseite der alten Schule und der Bürgerhalle die Fundamente teilweise freigelegt und ein Durchbruch zum zukünftigen Jugendraum gemacht. fachgerecht durchgeführt von Balle und Ackda.

Für den neuen Eingang wurde eine Aussentreppe geschalt und betoniert. Der alte, vom Flur der alten Schule erreichbare, Eingang dient zukünftig als Notausgang.

Das Gemäuer der alten Schule besteht aus Bruchstein. Um dieses Mauerwerk im Inneren des zukünftigen Jugendraumes zu erhalten, wird es lediglich mit einer Sandstrahlung gesäubert.

 


 

 


Die Fenster zum Jugendraum sind vergroessert worden. Der dadurch beschädigte Natursteinrahmen wird wieder mit einem neuen Sandstein hergestellt.

Außerdem ist der Lehmboden durchschnittlich 30cm tief ausgeschachtet worden.

Der zukünftige Bodenaufbau besteht aus 8cm Lava, 4cm Sterodur, 4cm Kies und 4cm Steinfliese (40x40cm), welche lose in das Kiesbett gelegt wird.

Die verbleibenden 10cm läßt die maximale Deckenhöhe auf immerhin 2,05 steigen. Außerdem wurde auf diese Weise eine Stolperstufe der alten Treppe zu einer Stufe mit gebräuchlichen Maßen umfunktioniert.


 Querschnitt durch den Keller.


Die Einrichtung mit Sitzmöbeln bleibt den Jugendlichen überlassen. Zum festen Mobiliar gehören Wandregale und die Theke. Diese wird vorraussichtlich nicht rechtwinklig sein, sondern gerade bis zur Wand durchlaufen.

Dort, wo die einsamen Kreise abgebildet sind, werden elektronische Anschlüsse für Musik, Fernsehen und Internet installiert. Die Kosten für den Zugang zum Internet tragen die Jugendlichen.

Außerdem wird eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage eingebaut werden.


Um Platz für Toiletten zu schaffen, kommt der Heizöltank auf die obere Etage der Bürgerhalle. Aus statischen Gründen wird an eben dieser Stelle eine zusätzliche Decke verankert werden.


 

 


Die Toiletten im unteren Teil des Planes stehen weiterhin für die Nutzer der Halle zur verfügung.


 Das Gewölbe in Richtung Notausgang.


 Sobald die Installationarbeiten beendet sind, wird mit dem Bodenaufbau begonnen.


 Kilian bereitet die Schlitze vor, damit Malodde Rolf anschließend die Leitungen verlegen kann.


 Jan arbeitet im Detail, damit das Gefälle im Boden für die Rohrverlegung exakt ist. Der enge Arbeitsraum erschwert die Arbeit.


 Für manche Arbeiten ist der Arbeitsraum noch weniger als eng. Ebi gibt Rex Halt, damit dieser ein richtungsweisendes Loch in die Wand des zukünftigen Toilettenraumes bohren kann.


 Zwischen Tank und Wand ist für den ausgewachsenen Rex nicht ausreichend Platz vorhanden.


 'uuuund Hopp.' - An der Außenwand sorgen unter anderem Ingo und Hozzi für die richtige Tiefe der Abflußrohre.


 Pörsching dirigiert den Fahrer per Telepathie.


 Rudl sorgt für die liebevolle Detailarbeit.


 Mallodde Rolf und Rex sorgen für die Belebung des unten folgende Flaschenensembles.



 Fürs erste Feierabend. Über die zukünftigen Maßnahmen werden wir zu gegebener Zeit berichten.



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