Murscher Kappensitzung ein Riesenerfolg

Die Organisation der diesjährigen Sitzung in der Murscher Bürgerhalle war eine besondere Herausforderung, war doch der langjährige Sitzungspräsident und Wahlbeulicher Alfons („Fons“) Hammes letztes Jahr in den karnevalistischen Ruhestand getreten. Als Nachfolger präsentierten sich Bruno Wagner und Henry Staschke als harmonisches Duo, das schon vom Erscheinungsbild einen kontrastreichen Abend versprach.

Der begann dann auch mit dem flotten Tanz der Kratzenburger Funken. Den zehn jungen Beinen folgte der noch um einige Jahre jüngere Marco Christmann, der mit seinem Vortrag über Umweltsünder die Lacher auf seiner Seite hatte.

Um Schmutz ging es auch im anschliessenden Vortrag der Lokusfrau vom Hauptbahnhof (Sabine Christmann), deren Dienstleistung zum Festpreis von 20 Cent nur durch ein expandierendes Filialnetz ausreichenden Gewinn bringt.

Weiter gelacht wurde beim Verlesen des Amtsblatts durch Horst Schmitt, der auch schwierige Pointen (Viagra: wir stellen die Weichen) nicht vermied.

Nach der Pause ging es mit den knapp gekleideten Flower-Power-Schönheiten des Frischauf Beulich weiter, die mit tollen Hebefiguren und Rhytmusgefühl überzeugten.

Sie wurden gefolgt von der leidgeplagten Ehefrau (Dieter Christ), die mit ihrem Klagelied offenbar vielen aus der Seele sprach.

Erstaunliches boten die Karbacher Gnome mit einer Tanzdarbietung, wie man sie in der Murscher Narhalla noch nicht gesehen hat.

Und nicht weniger akrobatisch waren die United Flames um Lisa Rüssel und Judith Pörsch, die als Cheerleader eine feurige Performance darboten.

Dann kam für die Damen im Saal der vorläufige Höhepunkt in Form der „Sexknüppels“ vom SV-Morshausen Beulich, die Klavierstücke verschiedener Stielrichtungen vortrugen. Das sensationelle: sie benötigten dafür keine Hände.

Wem hier schon warm wurde, für den kam auch danach keine Abkühlung, denn mit den Murscher Mexikanern erschien ein Potpourri aus Feuer, Leidenschaft, Temperament, Akrobatik und Sex-Appeal auf die Bühne.

Die letzte offizielle Darbietung übernahm traditionell das Männerballett, das Jahr für Jahr dem begeisterten Publikum beweist, wie man auch jenseits des Idealgewichts noch prickelnde Erotik versprühen kann. Mit ihrem diesjährigen Travestieprogramm „Tutti Frutti“ brachten sie den Saal zum Toben, so dass beim abschliessenden Finale der gesamte Saal tanzte und sang.

Insgesamt war es also ein sehr erfolgreicher Abend, dessen hervorragende Organisation durch Sabine Christmann von dem Präsidentenduo Bruno und Henry ausserordentlich gut umgesetzt wurde.

Wegen Anfragen im Gästebuch hier noch ein paar größtenteils verwackelte Bilder.


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