17.09.2004: "Übertreiberkirmes" kam an!


Trotz des Lautwerdens kritischer Meinungen im Vorfeld, wie "Ihr seid wohl größenwahnsinnig" oder "Uf die muascher kermes kimmt doch eh kän sau", war die diesjährige Kirmes, zur Freude der Veranstalter (die wirklich junge Murscher Jugend) gut besucht. Wie das auf Kirmesen halt so ist, wurde viel gelacht, gesungen, getanzt, und geschwätzt, aber vor allem viel dummgeschwätzt (ich meine natürlich diskutiert):
Die ganze Diskutiererei begann schon mittwochs beim aufbauen. Wo wird die Wurstbude aufgestellt? Die Meinungen gingen in dieser Hinsicht weit auseinander, da befürchtet wurde man könnte mit dem Schissbudenfritze in Konflikt geraten, überlegte man sogar, ob man sie nicht ganz weglassen sollte. Jedenfalls wurde es während dem Hin und Her dunkel, sodass man das ganze Problem auf Donnerstag vertagte. Was sich dann am Donnerstag ereignete, entzieht sich meines Wissens, da die Wurstbude bereits stand, als ich zur Bürgerhalle kam, und zwar dort wo sie immer gestanden hat!


Freitag:

In diesem Jahr gab es eine Neuheit im Rahmen der Kirmes, da der Freitag Abend nicht wie üblich mit einem normalen Backesabend gefeiert wurde, sondern es standen gleich 2 Bands auf der Bühne in der Bürgerhalle, die ihr musikalisches Können bis in die Morgenstunden bewiesen.

Die Nachwuchsband SNEEZE vom Bopparder Kant-Gymnasium, sorgte ab 22:00 Uhr für gute Stimmung.
I m Anschluß daran spielte die Band von Ritchies Bruder (Pepperman´s Friend). Im Ergebnis waren alle zufrieden.

Besonders freute man sich über den Besuch von Landrat Bertram Fleck. Neider würden jetzt sagen: "Der ist doch nur auf die Murscher Kirmes gekommen, weil sein Stiefsohn bei SNEEZE spielt!". DAS STIMMT NATÜRLICH NICHT. Er war sehr überrascht seinen Stiefsohn auf der Bühne zu sehen, da er garantiert nichts davon wusste, und er nur wegen der guten Stimmung, für die Murscher Feste nun mal bekannt sind, den Weg nach Morshausen gesucht hat.

Samstag:

Um 13:00 Uhr startete eine gut organisierte Truppe bestehend aus jung und alt und Fabian, um dem schönsten Baum im Murscher Wald den Garaus zumachen.

 

Ein Fabian, eine Motorsäge und der Baum liegt.

Nach kurzer Diskussion war der Baum zum Abtransport bereit. Fast alle halfen dabei mit, wie auf den Fotos zu erkennen ist:

Alle waren entspannt, man lag gut in der Zeit, wäre es nicht zu einem Zwischenfall auf der Murscher Kuppe gekommen. Wer mehr Details darüber wissen möchte, wende sich bitte je nach Sympathie an Fabian, Horst oder Nobbes.


Jedenfalls wurde der schönste Baum im Murscher Wald, von einem sehr erboosten Fabian wieder zurück in den Wald gefahren. Ein Ersatzbaum war natürlich schnell gefunden.

Die Sache war natürlich auch fix erledigt, es kam auch nur alle 27,35 Sekunden zu Schreiereien, sodass man schon von einer friedlichen Atmosphäre sprechen konnte.

 

Endlich, aber mit 2 Stunden Verzögerung am Baum-Aufstellplatz angekommen, konnte dann richtig losgelegt werden. Natürlich wurde auch hier viel diskutiert und gefachsimpelt. Aus den Mengen hörte man sogar tröstende Worte für Fabian heraus, das vor einigen Jahren 6 Bäume an einem Tag gefällt wurden, bis der richtige dabei war.



Nachdem man sich von den physischen und psychischen Strapazen des Baumaufstellens erholt hatte, hiess es dann ab 21:00 Uhr Bühne frei für die Lucky Ladies. Besonders Talentsucher Wolle Wachner lauschte mit seinem geschulten Ohr den Stimmen von Lisa, Janine und Judith. Begleitet wurden sie bei ihren Liedern wie "Walking on Sunshine" oder "Denkmal" von Ingo, Ritchie, Fauli, Markus und dem Joungstar Marvin Kern.


Die "Donnerloch Boyz and Girl" präsentierten, nicht nur zur Freude der Schulstrassen-Muttis, ein breites Repertoire deutschen Schlagers. Die sehr authentisch wirkenden Jungs von der Mosel schafften es dann doch noch, die steifen Hunsrücker zum tanzen und toben zu bringen. Nebenbei war natürlich Zeit zum plaudern und zum diskutieren.

 

"Kloimpressionen"
Pixel auf Monitor
aus Alfs blauer Phase

 


Sonntag:

Der Tagesablauf lässt sich etwa so beschreiben:



Design und ©2004 by nespri.de