Manege frei für Murscher Fasenacht
Tolle Kappensitzung des SV Morshausen im Zirkus Bala-Bala


Die „Kabbesitzung“ des SV Morshausen Beulich entfachte auch in diesem Jahr ein Feuerwerk der guten Laune. Dazu beigetragen haben viele Akteure, die mit super Vorträgen, tollen Tänzen und närrischer Stimmungsmusik die Gäste beeindruckten.


Rechtzeitig um 20:11 Uhr zog der Vorstand des SV Morshausen Beulich in die närrisch geschmückte Bürgerhalle in Morshausen ein. In diesem Jahr wurden die Vereinsvorsteher von 8 hübschen Mädels der Kratzenburger Funkengarde begleitet. Sitzungspräsidentin Sabine Christmann (Bild 01) gab im Anschluss die Manege des Zirkus Bala-Bala für die traditionelle erste Tanzdarbietung der Funkengarde frei, die den Saal nach alter Manier aufheizten.


Im ersten Wortvortrag des Abends wusste es „de Penner“ alias Gerd Heiliger durch seine unverwechselbare Art dem Publikum Beifallsströme und Gelächter zu entlocken.


Die Tanzgruppe des Karnevalsverein Burgen verwandelten anschließend die Manege in die Prärie des Wilden Westen. Auch in diesem Jahr überzeugten die 13 Moselanerinnen ihre Hunsrücker Nachbarn mit einem schnellen und fieberhaften Tanz.

 

Nach einem lang anhaltenden Applaus begrüßte die Sitzungspräsidentin die Vorstände der Nachbarvereine sowie die Bürgermeister aus Morshausen und Beulich.


Aufgrund ihres Erfolges im letzen Jahr ließen es sich Oswald und Günter Wölbert nicht nehmen, die Lachmuskeln ihrer Zuhörerschaft, durch die meisterhafte Vorstellung eines missverständlichen Dialogs zwischen Frauen und Männern vor der Kulisse eines Bahnhofs zu beanspruchen.


Das Publikum konnte nur kurz verschnaufen, denn der Saal tobte als 12 jungen Frauen aus Morshausen und Beulich ihr tänzerisches Können zu Rhythmen der 50er Jahre unter Beweis stellten.


Für Vater und Sohn Klaus und Martin Schmitt war es im Anschluss nicht schwer einen durchaus authentischen Dialog, so wie er bestimmt in vielen deutschen Wohnzimmern stattfindet, zu präsentieren. Das Publikum bedankte sich mit viel Gegröle und Gelächter.


Als nächstes stiegen 2 echte Mainzer Karnevalisten in die Bütt. Jochen Hornung und Martin Limburg konnten mit viel Witz und Charme als „zwo Määnzer Weiber“ das Publikum für sich gewinnen.


Nach der Begrüßung des Murscher und Beulicher Möhnenvorstandes war es Zeit für Nachwuchsredner Marco Christmann. Der Zeitungsjunge wusste so einiges aus dem Dorfgeschehen zu berichten, was bei manch einem schon lange in Vergessenheit geraten war. Neben vielen Lachern erntete er für diesen amüsanten Rückblick einen stürmischen Applaus.


Nach der verdienten Pause für die Gäste, konnte Andrea Mallmann mit viel Humor über die Vorzüge- und Ärgernisse einer Frau von Welt berichten. Die Gäste würdigten dies mit viel Gegröle und einem langanhaltendem Beifallssturm .


Eine erstklassige Gesanges und Tanzdarbietung lieferten die Frauen aus den gemischten Dörfern. Auch hier wurde das leidige Thema zwischen Männer und Frauen vortrefflich in Szene gesetzt.


Nach „Deutschland ein Sommermärchen“ nahmen sich auch die Fußballer des SV dem Motto „Märchen“ an und übertrugen es in die fünfte Jahreszeit. Mal als Schlümpfe, mal als Jim Knopf begeisterten sie nicht nur durch Vielfalt und die Kreativität ihrer Kostüme sondern auch durch ihre Grazie und der Kunst ihre Fans zu verzaubern.



Die Tanzgruppe des SV Morshausen entführte die Gäste zurück in die späten 70er Jahre. Der fetzige Tanz zu einem Repertoire deutschem Schlager animierte das Publikum zum schunkeln, klatschen und mitsingen.


Wie in jedem Jahr bildete das Männerballett nicht nur den Abschluss der überaus gelungenen Sitzung, sondern auch das Highlight. Der Saal tobte als die 7 Herren im besten Alter ihr Wasserballett aufführten.


Beim abschließenden Finale sorgte Musiker Toni bei allen Akteuren und dem Publikum für ausgelassene Karnevalsstimmung. Schluss war an dieser Stelle jedoch noch lange nicht. Bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt, geschunkelt, gesungen und gelacht was das Zeug hielt.


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