Soundhall Tournament 2007

Am Freitag den 14. September fand der 3. Soundhall Tournament statt. Die 5 köpfige Jury hatte zur Aufgabe die Bands aufgrund verschiedener Kriterien zu beurteilen, um einen Gewinner zu ermitteln. Jedoch war dies nicht gerade einfach, denn alle fünf Bands präsentierten sich auf hohem Niveau.
Den Anfang des Abends machten Times New Romance (emo-sceamo-punk) aus Koblenz. The Empty Pipes aus Kobern beigeisterten danach mit einer Mischung aus Punk, Rock und Alternativ. Mit Punk, Ska und Hardcore konnten die Jungs von Society-Off aus Koblenz ihre Fans zu Pogotanz und Stagediving animieren. Anschließend gaben Black Apollo aus St. Goar emo-hardcore-progessive zum besten. Awaiting Dawn vom Mittelrhein schlossen dann den Wettbewerb mit metal- alternativ-progressive ab. Während sich die Juroren zurückzogen, betraten die Cardboard Roborts mit alternativ-grunge-rock die Bühne, um die Wartezeit für das Publikum und die Bands zu verkürzen.
Den Wettbewerb konnte Black Apollo für sich entscheiden und darf nun einen Tag in einem Tonstudio in Koblenz verbringen. In diesem Jahr gab es für Platz 2 und 3 einen Gutschein in Höhe von 100,00 und 50,00 Euro gesponsert von Drums Only in Koblenz. Diese gingen an die Zweitplazierten Awaiting Dawn und die Drittplazierten Societ-Off.
Mehr Infos zum Wettbewerb findet man auf www.soundhall-tournament.de

 

 

Samstag 15. September 2007

Teil I

Kirmesbaumaufstellen

Auch in diesem Jahr waren alle auf das alljährliche Highlight, das Kirmesbaum einholen und aufstellen, gespannt. Um der Enttäuschung aus dem letzten Jahr entgegen zu wirken (man erinnere sich an dieses langweilige Unterfangen), stellten 2 Koryphäen in Sachen Kirmesbaum, die Weichen, dem ganzen Prozedere doch noch einen spannenden Ausgang zu geben. Aufgrund ihrer Abwesenheit (waghalsige Singletrails mit dem Mountainbike im Himalaja, oder waren es doch die Alpen?) konnte man nicht auf deren jahrelange Erfahrung und Routine zurückgreifen. Und so kam es, das gleich mehrere Bäume gefällt werden mussten, bevor man einen Baum dem neugierigen Publikum am Kirmesbaumaufstellplatz präsentierte. Die Boose Bande und ihr Gefolge schweigt jedoch über die Anzahl der tatsächlich gefällten Bäume. Gerüchten zufolge handelt es sich jedoch um sieben an der Zahl!!
Mächtig im Zeitverzug, musste das Aufstellen aber dann ziemlich fix gehen, um vor Ankunft der 2 Koryphäen (diese wurden gegen 24:00 Uhr erwartet) fertig zu sein. Schon nach kurzer Zeit stand der Baum und alle blickten zufrieden Richtung Kirmesbaumspitze, in der sich zudem noch ein Storch niedergelassen hatte!

 

Teil II

Eine Tragödie bzw. Komödie (je nach Betrachtung) in mehreren Akten

Prolog:
Es ereignete sich in Morshausen zum alljährlichen Kirchweihfest. Voller Erwartung blickten die Bürger des Dorfes dem Sonnabend entgegen, da dieser Tanz in der Bürgerhalle versprach. Hierzu reiste eine Livekapalle namens Inkognito aus den Tiefen des Hunsrücks an. Die Frauen des Dorfes legten ihre besten Kleidungsstücke an und die Männer polierten ihre Tanzschuhe. Pünktlich um 21:00 Uhr wurde die Tanzfläche freigegeben.


1.Akt
Nachdem die Bewohner des Dorfes sich in der Bürgerhalle eingefunden hatten und die Ehemänner ihren Frauen den ersten Drink spendiert hatten, wagten sich die ersten auf die Tanzfläche. Jedoch schlug die euphorische Stimmung der Tanzenden schnell in Enttäuschung und Unmut gegenüber dem Veranstalter um, denn der Boden der Bürgerhalle war zu stumpf, um zum Rhythmus der Musik darauf tanzen zu können. Die Tanzfläche leerte sich schnell. Einige Männer des Dorfes waren so verärgert, dass sie ihren Groll gegenüber den jugendlichen Veranstaltern äußerten. Man habe sich seit Monaten auf dieses Ereignis gefreut, nun sei der Boden stumpf und es mache keine Freude der Leidenschaft des Tanzens unter diesen Umständen nachzugehen. Zu Anfang hielt die Dorfjugend dies jedoch für einen Scherz, als sich die Beschwerden häuften, musste eine Lösung gefunden werden. Tanzpulver war die Lösung, dachte man. Um den Boden geschmeidiger werden zu lassen, könne man Tanzpulver auf der Tanzfläche verteilen, um die Gäste zufrieden zu stellen.


2. Akt
Einige anwesenden Sportler im Saal, die diesen wöchentlich nutzen um ihrer Sportart nachzugehen, warnten die Dorfjugend jedoch davor, das Tanzpulver in der Bürgerhalle zu verteilen. Der Boden werde zu rutschig, um nach dieser Tanzveranstaltung weiterhin darauf Sport treiben zu können. Die Verletzungsgefahr sei sehr hoch müsse man bedenken. Auch dies erachtete die Dorfjugend als Scherz, und hatte erst einmal nur im Sinn die Gäste des Abends zufrieden zu stellen. Das Tanzpulver wurde auf der Tanzfläche verteilt.


3. Akt
Das Tanzpulver entfaltete seine Wirkung und bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt bis die Sohlen rauchten. Derweil entfachte die Diskussion über das Tanzpulver unter den Sportlern und den übrigen Gästen erneut und man lieferte sich heftige Wortgefechte. Das Tanzpulver spaltete die Gemeinschaft. Auch in den nächsten Tagen, war das Tanzpulver Thema im Dorf.
Epilog
Leidtragende der ganzen Tragödie/Komödie war die Dorfjugend, die es am liebsten allen recht machen würde. Sie selber stuft die Veranstaltung unter der Rubrik „sehr gelungen“ ein und hofft, dass die Sportler ihren Ärger schnell vergessen und natürlich keine Gefahr vom Tanzpulver ausgeht.


Sonntag 16. September

Der Sonntag startete mit einem Hochamt. Anschließend lud nicht nur das gute Wetter zum Frühschoppen am Bierbrunnen ein. Mittags füllte sich der Kirmesplatz dann rasch, denn das Mittagessen von Kapps Michel war heiß begehrt. Angeboten wurde Hackbraten, Speckbohnen, Bratkartoffeln und Soße und natürlich Debbekoche. Das Spielmobil des Sportbund Rheinland hielt für die Kinder tolle Spielsachen bereit. Zur Kaffee- und Kuchenzeit konnten die Kinder zusätzlich an einem Luftballonwettbewerb teilnehmen. Die Gewinner werden von der Kirmesjugend benachrichtigt. Wie bereits erwähnt, ließ der schöne Spätsommertag es zu, dass sich die Besucher auch zum Dämmerschoppen draußen am Bierbrunnen versammelten. Zudem sorgten Olli & Jörg (tuesday´s gone) für musikalische Unterhaltung erster Klasse und somit für eine super Stimmung.


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