10.01.2010: Morshausener Unternehmer entdeckt neuen Baustoff

Es ist nichts neues, dass der Morshausener Unternehmer R.H. sich dem Naturbaustoff Schnee widmet. Breits vor Jahren experimentierte R.H. mit Schnee, den er aus Mangel an einheimischem Material z.T. extra aus Beulich importierte. Bei den derzeitigen Schneeverhältnissen ist es deshalb auch nicht verwunderlich, dass sich R.H. das größte Projekt seiner beruflichen (Schnee-)Kariere vorgenommen hat. Wir erläutern sein Vorgehen im Einzelnen:

 

 

 

 

 

 

Zunächst benötigt er viele fleißige Helfer, die viel Schnee sammeln und auf einem Anhänger verdichten. Besondere Beachtung schenkt R.H. der Konsistenz des Baumaterials. Ist der Schnee zu trocken, wie in dem vorliegenden Fall, muss er beim Verdichten mit Wasser getränkt werden.

 

 

 

Nachdem der Bauleiter R.H. sein o.k. gegeben hat, kann das verdichtete Material mit einer Säge in einzelne Schneeblöcke zerteilt werden. Diese werden dann, mit Hilfe eines handelsüblichen Schlittens, zur Verarbeitungsstelle transportiert.

 

 

 

 

Die massiven Blöcke werden nun von R.H. in einem Abstand von ca. 30 cm auf dem vormarkierten Grundriss platziert. Die anfallenden Fugen müssen ebenfalls mit feuchtem Schnee verdichtet werden. Die weiteren Schichten werden von R.H. mit einem Versatz nach Innen angeordnet, damit zum Ende eine geschlossene Decke ermöglicht werden kann.

 

 

 

Obwohl mit den ersten beiden Anhängern bereits mehr als zwei Schichten erarbeitet werden konnten, sah sich R.H. gezwungen für einen schnelleren Ablauf zu sorgen. Umgehend wurde eine Großbauer aus der Umgebung angeworben, der mit schwerem Gerät für den notwendigen Nachschub an Schnee sorgte.

 

 

 

Bevor die Dämmerung einsetzte und die fleißigsten Helfer die Baustelle verlassen mussten, hatte R.H. sein Vorhaben mit 4 ½ Schichten bereits bis auf einen Außenhöhe von ca. 1,70 m verwirklicht. Ob er damit im Zeitplan seiner Planung lag wollte er uns nicht verraten.

 

 

 

 

 

 

Die darauffolgende Woche stand jedenfalls ganz im Zeichen des Iglubaus. Während R.H. z.T. bereits vor dem Sonnenaufgang an der Baustelle anzutreffen war, beteiligten sich andere Helfer nach der Schule an dessen Verwirklichung. Die beiden Jungs rechts bringen bspw. den (Schnee-)Innenputz auf.

 

 

 

Am Samstag (16.01.2010) konnte dann die Einweihungsparty stattfinden. Neben Glühwein, Kinderpunsch, Kaffee und Kuchen gab es frische Pizza aus dem Holzofen. Leider zeigt das Foto links nur die Anfänge der Party, da die Onlineredaktion selbst mit feiern beschäftigt war. Wir entschuldigen uns hiermit ausdrücklich für diese Schlamperei.

 

 

 

Die beiden letzten Fotos unserer Reportage gewähren noch einmal einen Blick ins innere des Iglus und zeigen das die Kinder noch bis in die späten Abendstunden viel Spaß hatten.

 


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