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Vor ungefähr einem Jahr hat die morhausen.de-Redaktion eine E-Mail von Gretchen Hammes aus Kansas erhalten. Sie erkundigte sich, ob es in Morshausen noch einige Familien mit dem Namen Hammes gibt. Aufgrund von Ahnenforschung hatte Gretchen herausgefunden, dass ihre Vorfahren aus Morshausen stammen und 1865 in die USA ausgewandert sind. Lorenz Hammes, der am 22.05.1865 mit dem Schiff "Hansa" New York erreichte, stammt ursprünglich aus Morshausen. Nachdem die morshausen.de-Redaktion diese Informationen an Norbert und Rudi Hammes weitergeleitet hatte, recherchierten sie, dass Lorenz ein Bruder von Johann, Anton, Johan und Franz Hammes war. Letztgenannter stammt aus dem Haus "Fränsjes", in dem heute noch die direkte Verwandte Inge Hammes wohnt.

Da Gretchen Hammes im Sommer `09 beruflich für eine Woche in Deutschland war, nutzte sie die Gelegenheit um einen Abstecher nach Morshausen zu machen. Rudi und Hiltrud Hammes beherbergten Gretchen für 4 Tage bei sich zuhause und zeigten ihr die nähere Umgebung von Morshausen. Am ersten Tag ihres Aufenthaltes wurde in der St. Lambertus Kirche in Morshausen ein Gottesdienst zu Ehren der kürzlich verstorbenen Oma von Gretchen, Helen Hammes, gefeiert. Anschließend fand ein gemeinsamer Grillabend mit nahezu allen verwandten Hammesen und Gretchen statt.

Am nächsten Tag ging es zur Besichtigung der Burg Elz sowie einer "Sightseeing-Tour" durch Morshausen. Neben dem Friedhof, der Kirche, der dicken Eiche und dem Jakob-Kneip Museum wurde auch die herrliche Landschaft begutachtet.

 

Am Abend ging es dann nach Alken zum Weingut Anton Hammes. Nach einer für Gretchen veranstalteten Weinprobe genoss man den Abend bei Wein und Flammkuchen an der Mosel.
Am letzten Tag des Besuchs in Deutschland wurde am Morgen die Ehrenburg sowie Beulich und Umgebung vorgestellt.

Anschließend folgte eine kleine Tour entlang des Rheins. Erstes Etappenziel war die Hardthöhe in Damscheid. Dort fütterte man zunächst einige Tiere im Stall, trank gemütlich Kaffee und genoss die schöne Aussicht über das Rheintal. Anschließend ging es über die Lorely, Oberwesel und Boppard zum Abendessen in die Schmausemühle.

Für alle Beteiligten war dies ein unvergessenes Wochenende und man war sich über einen Gegenbesuch in Kansas einig!!!

 


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