Kirmeshelfertour 2013 – ein Bericht

Getroffen wurde sich in Wisjes um sich erst einmal über die Beulicher Kirmes auszutauschen, an der abends zuvor einige Teilnehmer als Titelverteidiger im Flankyball (Büchs deluxe) ins Rennen gegangen waren. Der Pokal ging auch in diesem Jahr wieder nach Mursche!Irgendwann ging es dann los und zwar zu Fuß Richtung Forellenzucht.


Altersmäßig war von einem Jahr bis Ende 50 alles vertreten. Die Sonne brannte und so musste natürlich schon ziemlich früh ein Zwischenstopp am Ulmet eingelegt werden.

Da Rolf an einer spontanen Fußkrankheit litt, erklärte er sich bereit den Getränke Service zu übernehmen und versorgte die Weit-Wanderer mit kalten Getränken.


Mit kurzem Zwischenstopp und Getränkeversorgung durch Hansi
an den Theresien Gruben trudelten alle nach und nach in der Forellenzucht ein.

Aufgrund der heterogenen Altersstruktur entwickelten sich bizarre Gespräche. Folgendes Beispiel (ohne Namen zu nennen) verdeutlicht dies. Teilnehmer A sagte zu seinem 15 – 20 Jahre jüngeren Gesprächspartner: Wenn Deine Mutter früher ne anständige Frisur gehabt hätte, wäre ich heute Dein Vater!
Nach einigen Getränkerunden kam der Yippi mit dem Bus und mit dem fußkranken Rolf um die erschöpften Wanderer nach Cochem zu fahren. Ein außenstehender Betrachter hätte denken können, dass es sich um einen Ausflug eines erfolglosen Chors handeln müsste.

In Cochem ging es dann zu Fuß zur weit hoch gelegenen Reichsburg.

Unklar ist bis zum jetzigen Zeitpunkt, wie Rolf den Anstieg gemeistert hat.

Nach einer Burgführung durch Magd Sara

gab es ein Rittermal unter Regime von Graf Jan und Gräfin Geli.

Onkel Heinz, der einst mal Kase genannt wurde weil sein Vater auch so genannt wurde, landete am Pranger,

Lisa wurde eine Maske wegen Sabbelei verpasst

und Marc und Marco müssten sich duellieren um letztlich doch zum Ritter

geschlagen zu werden.

Ach irgendwas war auch noch mit Hansi.... Er hatte sich wohl daneben benommen und wurde in einem Kuhfell aus dem Saal getragen.

Gegen 21:00 verließ die Truppe dann die Burg und machte sich an den Abstieg nach Cochem und zum Bus (mit Abstecher in die Mosel).

Nach halbstündiger Wiedergabe der Gesangskünste im Bus fand der Abschluss in Beulich auf der Kirmes statt. Standesgemäß wurden auch die Beulicher und die Gäste der Kirmes mit Murscher Liedgut begrüßt. (Mursche ist ein schönes Dorf, da lässt es sich gut leben, drum fahren wir nach Beulich, benehmen uns daneben- lalalalalalalalalalalalalalalalalalalalal) Ein offizielles Ende der Tour gab es dieses Mal nicht, aber von 23 – 05 Uhr war wohl alles dabei.
Um zum Schluss nochmal zu den geistigen Ausfällen und dem verlustigen Rucksack zurück zu kommen, ein Appell an Hansi: Nutze den Bericht um die Stationen durchzugehen, wo sich Dein Rucksack befinden könnte oder schicke Deinen Sohn (das ist übrigens der Marco) zum Nachbar Yippi, evtl. liegt der Rucksack noch im Bus.
Die Kirmesjugend bedankt sich nochmal bei allen Helferinnen und Helfer, vor allem bei denen, die nicht mit kommen konnten, für die gute Unterstützung!! In diesem Jahr findet die Kirmes vom 13. - 15. September, an der Grillhütte am Sportplatz, aufgrund der Umbauarbeiten