31.12.1999:

Sylvester 2000 - wie es die Murscher gemeinschaftlich feierten

Wie fast überall im Hunsrück - und auch in Amerika und ein paar weiteren Landstrichen - wurde schon spät im Sommer Tamtam um den Jahrtausendwechsel gemacht. In Morshausen ist eine Party für das ganze Dorf organisiert worden, so dass an diesem abend alt und ...


... jung gemeinsam Sylvester feiern konnten. Vom Gasthaus Schmitt wurde das Buffet geliefert und die Getränke sind von freiwilligen Helfern herangebracht worden. Für das leibliche Wohl war also bestens gesorgt. Aber auch die Entertainer des Dorfes sorgten für einen schönen Abend.
Die wichtigsten der vielen Highlights des Abends haben wir festzuhalten versucht.


So war zum Beispiel Wolfgang Wagner ein wichtiger Bestandteil des Abends. Fast ununterbrochen hielt er als Alleinunterhalter die Münder der Gäste lächelnd. Da er eine Verletzung am Finger hatte, konnte er leider nicht auf seinem Keyboard spielen. Das hat den begabten Musiker aber nicht bremsen können: mit seiner goldenen Stimme sang er zu selbst bespielten Disks und ...

... lud mit seinen gut ausgewählten Liedern das Puplikum zum Tanzen und zum Schunkeln ein.


Auch die Verlosung war ein nicht unbeträchtliches Ereignis. Wurden doch hervorragende Preise an erfreute Gewinner verteilt.


Die 'Jugendband von Morshausen' (Zitat Ortsbürgermeister Horst Schmitt) trat an diesem Abend mit einigen bekannten Liedern auf und hat ein Durchschnittsalter von 30,4 Jahren. Da die Bandmitglieder die Geschmacksrichtung des Publikums weitesgehend treffen wollten, spielten sie - ganz gegen ihre Art - gecoverte Lieder, die fast jeder kennt. So hatten sie auch z.B. mit 'Schneeflöckchen', 'Jingle-Bells' und 'Einmal um die ganze Welt' einen entsprechenden Erfolg.


Horst Schmitt, der Ortsbürgermeister bedankte sich herzlich auch bei diesen Entertainern. Er selbst konnte, dank seiner rhetorischen Fähigkeiten, galant und stimmungsvoll das Publikum durch den Abend führen.


Die Gäste waren begeisterte Zuhörer, die seinen Erzählungen und Witzen gespannt folgten und immer wieder zum lachen gebracht wurden.


Die Leute wußten sich aber auch selbständig zu unterhalten. So versuchte hier z.B. Frau A.R.M. ein paar Schweinchen zwischen zwei Sektflaschen aufeinander zu stellen. Dass die Schweinchen immer aufs Neue auseinander purzelten, störte Frau A.R.M. wenig. Behende setzte sie - trotz ihres ausgeprägtem Tremors - bis zu fünf Schweindarl aufeinander und hatte einen kindlich-niedlichen Spass daran.


Es gab in Morhausen auch noch eine zweite Veranstaltung als Alternative: Am Backes wurde eine 'Pennerparty' veranstaltet. Drei Fässer, gefüllt mit brennbarem Material, wurden als Wärmequellen aufgestellt. Die Jugendlichen des Dorfes und anderer Herkunft stellten sich (mit Flaschenbier, die in Papiertüten verpackt waren) um die Tonnen herum. Im Backes selbst wurde Party-Foot angeboten, so daß auch hier die Feiernden bestens versorgt waren. Der Mond am Bildrand ist übrigens gefuscht.


So wurde in ganz Morshausen lebhaft ins neue Jahrtausend gefeiert. Allüberall sah man Lichtlein blitzen und der Himmel wurde durch das gemeinschaftliche Feuerwerk immer mal wieder erhellt.
Am nächsten Tag wurden die Reste der Feuerwerkskörper durch freiwillige Helfer entfernt. Auch die Bürgerhalle wurde wieder in tadellosen Zustand versetzt, so dass man sich gelöst ein frohes neues Jahr wünschen und ins nächste Jahrtausend starten konnte.



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