Aus Tradition gut – Der Dorfverein lässt sich nicht wegdenken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Dorfverein beteiligte sich an zahlreichen Projekten und ist aus der Gemeinde Morshausen nicht wegzudenken.

Die Gemeinschaft half beim Bau der Bürgerhalle, in der heute viele Sportgruppen ihr Zuhause gefunden haben. Die Tanzgruppe übt heute ihre karnevalistischen Darbietungen in der Halle ein, zwei Gymnastikgruppen treffen sich regelmäßig und auch die Abteilung Tischtennis kämpft dort um jeden Punkt. Neben den regelmäßigen Sportgruppen ist die Halle aber zu mehr geworden. Wer seinen Geburtstag mit allen Freunden und Verwandten feiern will, der kann die Bürgerhalle mieten und dort seine Gäste bewirten. An Karneval begrüßt der Sportverein die Karnevalisten des Vorderhunsrücks, um ein Feuerwerk der guten Laune zu zünden und seit mittlerweile fünf Jahren ist außerdem die Kirmes in der Bürgerhalle beheimatet. Um solche Veranstaltungen umzusetzen, bedarf es einer industriellen Kaffeemaschine. Das teure Gerät konnte unter Beteiligung des Dorfvereins im Jahre 1991 gekauft werden. Noch heute ist die Kaffeemaschine ein unverzichtbarer Bestandteil der neuen Küche.


1989 begann der Dorfverein sein Engagement in der Sport- und Jugendarbeit. Mit der Spende zu den Tornetzen auf dem Morshausener Sportplatz setzte der Dorfverein ein Zeichen, sich nicht allein um eigene Belange zu kümmern. 1995 wurden die Netze unter Beteiligung des Dorfvereins erneuert. Die Gemeinschaft erkannte ihre soziale Herausforderung und wurde dieser gerecht. Fünf Jahre später stand die komplette Renovierung des Rasensplatzes an und auch dort konnte der Dorfverein helfen.


Neben dem Sportplatz entstand 1990 die Grillhütte. Wer im Sommer das schöne Wetter genießen will, und statt der Halle seinen Geburtstag lieber an der frischen Luft feiern möchte, der kann an der Hütte seine Steaks bruzzeln, während die Kinder auf dem Rasenplatz tollen. Mit der Verlegung der Wasserleitung im Jahr 1997 ist die Hütte ein idealer Ort für Feiern aller Art. Der Dorfverein erhält die Grillhütte und kümmert sich regelmäßig um die Renovierung.
Morshausen ist eng verwurzelt mit der katholischen Kirche. Früh erkannte dies der Verein. 1990 feierte die St. Lambertuskirche ihr 250-jähriges Bestehen. Gelegenheit für die Dorfgemeinschaft zu unterstützen und zu helfen. Die Kirchenchronik ist Zeugnis der Verbundenheit des Ortes zum Glauben. 1991 stand der Kirche abermals eine größere Investition ins Haus. Die alte Stummorgel musste ersetzt werden durch eine moderne, elektronische Orgel. Seit nunmehr 13 Jahren erschallt das neue Instrument in der alten St. Lambertuskirche. Im folgenden Jahr konnte die Gemeinschaft die Pflastersteine bei der Renovierung des Friedhofs beisteuern.


1990 beteiligte sich der Verein auch an den neuen Uniformen der freiwilligen Feuerwehr Beulich. Außerdem konnte die Gemeinschaft zu den roten Mänteln der Nikoläuse beitragen, die am 5. Dezember gebraucht werden. Dann gehen die Jugendlichen als Nikoläuse verkleidet in die Häuser und verteilen Ruten und Geschenke. Aber damit war es 1990 noch nicht getan. Bei der Sanierung des Glockenturms und bei der Renovierung des Morshausener Wahrzeichens, dem „Schwengelbur“ half der Dorfverein, die immensen Kosten zu stemmen.
Im folgenden Jahr entschied sich die Gemeinde, das alte Holzbushäuschen zu ersetzen. Ein neues, moderneres sollte den Dorfkern bereichern. Mit dem Neubau, der mittlerweile seit 15 Jahren die Schulkinder empfängt, begann der Umbau des „Murscher Kreisels“. Auch hier konnte der Dorfverein helfen.


Das der Dorfverein aber auch nach links und rechts sieht, zeigen die Spenden für karitative Zwecke außerhalb des Ortes in den Jahren 1993 – 1995. Zweimal ging eine Geldspende an die Sozialstation und einmal an die Rumänienhilfe. Außerdem beteiligte sich der Dorfverein 1995 an der Neukonzeption des Spielplatzes. Die Schaukeln, der Sandkasten und die Tarzanrolle wurden renoviert, neu hinzugekommen sind eine Wippe und eine Drehplattform.
Im April 1999 wurde Jakob-Kneip mit dem gleichnamigen Museum geehrt. Der Eröffnung im Dachgeschoss des alten Backhauses wohnten zahlreiche Besucher bei. Jakob Kneip, der als Autor und Dichter bekannt geworden ist, wurde 1881 in Morshausen geboren und verstarb 1958 in Pesch. Kneips Dichtung zeugte immer von sozialer Verbundenheit mit seinen Mitmenschen und einer spielerischen, lebensbejahenden Weltoffenheit, die gerade heute wieder aktuell ist. Bei dem kostspieligen Bau konnte der Dorfverein mit einer Spende helfen.


Im Jahr 2000 stand die Renovierung der Gemeindebänke an. Die Kosten stemmte die Gemeinschaft. Zudem kümmert sich der Verein um die zahlreichen Rasenflächen der Gemeinde sowie den Rasen des Sportplatzes.
Wie man sieht, konnte der Dorfverein bei zahlreichen Projekten mithelfen. Die Gemeinschaft versteht sich als uneigennützig und versucht in allen Bereichen des sozialen Lebens zu helfen. Ob Kirche, Gemeinde, Sport oder soziale Zwecke, der Dorfverein versucht anzupacken. Um all diese Projekte unterstützen zu können, ist der Verein aber auf die Mithilfe der Bürger angewiesen. Haupteinnahmequelle des Vereins ist das alljährliche Dorffest an Fronleichnam. In den letzten Jahren scheinen aber immer weniger ehrenamtliche Helfer beim Fest zu helfen. Die enorme Arbeit bleibt bei Wenigen. Um weiterhin karitative Zwecke unterstützen zu können, um weiterhin die Dorfgemeinschaft zu erhalten und das Zusammenleben zu fördern braucht der Dorfverein helfende Hände. Der Verein ist für jede Unterstützung dankbar.

 


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